Zur Glaubwürdigkeit der Thesen

Was spricht dafür, Helmut Friedrich Krause und seinen Gedanken und Ideen Vertrauen entgegenzubringen?

Was wissen wir über Helmut Friedrich Krause und seine Arbeitsweise ?
  • er verfügte über ein breites geisteswissenschaftliches und naturwissenschaftliches Wissen und über eine ausgeprägte Rationalität
  • Grundlage seiner Schriften war lebenslanges, selbständiges Forschen
  • der „Tonfall“ seines Schreibens ist bestimmt ohne ein irgendwie geartetes Großtun mit (seinen) Fähigkeiten zuzulassen, ein Aufruf zur „Nachfolge“ fehlt
  • Gegner erfahren keine persönliche Herabsetzung, wenngleich Urteile gefällt werden
  • er nimmt eine klare Abgrenzung der geistigen Schauungen von der Möglichkeit direkter rationaler Nachprüfung ohne Herabsetzung von Rationalität als solcher vor
  • er bemüht sich um eine widerspruchsfreie Darstellung einer Gesamttheorie, ja eines bis dato in dieser Dimension und Ausgeprägtheit unbekannten Panoramas, welche in sich trotz der komplexen Themen mit möglichster Einfachheit daherkomment: im Prinzip kann das erstmal jeder verstehen und aufnehmen (, der überhaupt will)
  • ein wissender Rückgriff auf Traditionen ermöglicht Helmut Friedrich Krause großräumige Einordnungen und die Schilderung weitreichender Zusammenhänge und erleichtert in Teilen eine Art Verifikation zumindest der allgemeineren naturphilosophischen Aussagen
  • die oftmalige Überarbeitung der Schriften – Helmut Friedrich Krause hat es sich alles andere als leicht gemacht
  • man könnte diese Liste fortsetzen

Wenn man sich nun der Lektüre der Werke von Helmut Friedrich Krause widmet, dann kann man ganz sicher zu verschiedenen Haltungen kommen – von schroffer Ablehnung, über ein mehr oder minder tolerantes Gewährenlassen bis hin zu immer wieder staunender Neugier und Anhängerschaft (im Sinne eines reflektierten Mitgehens und Erst-einmal-Hinnehmens und Für-möglich-Haltens von dargebotenen Informationen und Leitlinien).

Man sollte sich immer wieder vor Augen führen: hier geht es keinesfalls nur um ’neue Thesen‘ – die ganze Herangehensweise an Welt, Leben und eigenes Sein ist nicht ableitbar aus der verbreiteten (letztlich immer materialsistischen) ‚modernen Weltsicht‘; diese wird hier nicht ‚modifiziert‘, sonder klar zurückgewiesen zugunsten einer geistig-seelischen Herangehensweise, die dann allerdings auch bis in die tiefsten Materien hinabreicht und die Auseinandersetzung auch mit mindestens gleichwertiger rationaler Leistungsfähigkeit betreiben kann.

In jedem Fall verdient es ein solch durchgearbeitetes Werk wie das von Helmut Friedrich Krause, unvoreingenommen wahrgenommen zu werden und gelesen zu werden, auch und gerade unter den Vorzeichen des Eingeständnisses, dass alle bisherigen Versuche, die Situation auf der Erde wirklich befriedigend zu erklären oder entscheidend und nachhaltig positiv zu beeinflussen keinen Erfolg hatten.

Andere Motive als das ehrliche Wirken des Autors für eine Lösung der irdischen Probleme werden auch bei wiederholter Lektüre nicht feststellbar sein, was natürlich nicht bedeutet, dass er automatisch in allem Recht hat – wiewohl eine echte Widerlegung erst erbracht werden müßte.